Im November 2020 habe ich mich auf Chess.com angemeldet, weil ich eigentlich schon immer Schach lernen und spielen wollte. Meine Statistiken sprechen jedoch für sich.

Es sei soviel gesagt: Ich habe mir Anfang 2025 nochmal das Ziel gesetzt, endlich Schach spielen zu lernen.
Jetzt kommt mal wieder das Ende eines Jahres und… Es hat so semi gut geklappt muss ich sagen.
Ich lasse einen Tracker mitlaufen, wann immer ich Schach spiele, oder lerne.
Wenn ich Urlaub habe, sind die Zahlen echt sehenswert, aber wenn das nicht der Fall ist… dann steigt der Zähler so gar nicht.
Trotzdem denke ich, dass ich 2025 mit knapp 150 Stunden Schach beenden werde.
Ziel für 2026 ist es dann – neben einer Elo von 500 auf Chess.com – diese Zahl zu verdoppeln.
Warum ich das überhaupt tracke?
Na weil man ja im Internet ließt, dass man eine Sache verstanden (weiter will ich erstmal nicht gehen) hat, wenn man sie 10.000 Stunden lang trainiert hat.

Kurzer Mathe-Exkurs:
10.000 Std Schach würde bedeuten:

Knapp 3 ½ Jahre jeden Tag 8 Stunden Schach!

Würde ich das ganze „realistischer“ gestalten und jeden Tag eine Stunde üben, dann wäre ich in knapp locker 27 ½ Jahren bei 10.000 Stunden.

Der beste Zeitpunkt war vor 20 Jahren

Ich ärger mich, dass ich nicht früher damit angefangen habe, aber erstens hilft es ja nichts und zweitens:
Wie geht das Sprichwort:

Der beste Zeitpunkt, einen Baum zu pflanzen, war vor 20 Jahren. Der zweitbeste Zeitpunkt ist jetzt!

Man kann also sagen, dass es gut ist, dass ich angefangen habe. Und mit den 160 Stunden, die ich schon in der Tasche habe bleiben mir ja dann auch nur noch… 27 Jahre, bis ich die 10.000 Stunden voll habe.
Da dies jedoch ein eher langfristiges Ziel ist, habe ich mir ein Zwischenziel ausgedacht.
Aber eins nach dem Anderen.

Geht es hier nicht um Sport?

Also erstens: Schach ist als Sport deklariert. Schach hat sogar eine eigene Kategorie bei Whoop*.

Und ja. Grundsätzlich hab ich diese Seite hier ins Leben gerufen, damit ich hier meinen sportlichen „Werdegang“ nach dem Leistungssport begleiten kann. Aber ich hab es ja nicht ohne Grund HYBRID PENGUIN genannt. Ich mache halt viele Sportarten. Ursprünglich sollte es um Triathlon, CrossFit und Rollhockey gehen, aber da sich die Interessen verschieben, setze ich – stand jetzt – den Fokus für 2026 auf CrossFit und Schach.

Im CrossFit möchte ich an meinem ersten Wettkampf teilnehmen (dazu später mehr) und im Schach möchte ich mich in erster Linie konstant (endlich mal) entwickeln und dabeibleiben und damit man etwas hat, zu dem man hin arbeitet: Ein Rating von 500 auf Chess.com haben. (Blitz 5 Min und/oder Rapid 10 Min)

Es ist halt wie jedes mal:
Ich habe eine Idee und mach hier alles. Und dann verläuft das im Sande.
2026 würde ich gerne mal versuchen, wieder etwas durchzuziehen.
Darum mach ich das auch so öffentlich, wie diese Internetseite und mein Instagram-Profil halt sind.

Geh mir ruhig auf den Sack, wenn ich – mal wieder – aufhöre etwas zu machen.
Lach über mich, weil ich scheiße bin im Schach. Und falls du Ideen hast, wie man all das unter einen Hut bringen und besser zeigen kann, sag auch gerne bescheid.
Bis dahin blunder ich weiter meine Königin und will mein Handy gegen die Wand werfen, weil ich so unfassbar dumm bin.

Auf dass es besser wird.
Und wo ich das grade so lese: Können wir uns drauf einigen, dass wir Schach auf englisch besprechen?
All meine Kurse und Menschen denen ich folge sprechen englisch (alles klar Lisa aus Australien) da is es schwierig, dann auf deutsch zu schreiben.

Ja ich weiß „schwierig“, aber mein Kopf hat schon genug damit zu tun, das Ganze zu lernen, da brauch ich nicht noch mehr Dinge, die ich im Kopf bedenken muss.
Also Blundern wir die Queen und ich Castle den King. Danke


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